DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol

DHCP vereinfacht die Einbindung eines Computers in ein bestehendes Netzwerk, weil die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standardgateway und der DNS-Server nicht manuell am Client konfiguriert werden müssen. Das vermindert die Fehlerquote erheblich 😉

Der DHCP-Server wird – wie alle Netzwerkdienste – als Hintergrundprozess (Daemon oder Dienst) gestartet und wartet auf Client-Anfragen. In seiner Konfigurationsdatei befinden sich Informationen über den zu vergebenden Adresspool sowie zusätzliche Angaben über netzwerkrelevante Parameter wie die Subnetzmaske, die lokale DNS-Domain oder das zu verwendende Gateway.

Auf einem (dynamischen) DHCP-Server wird ein Bereich von IP-Adressen (IP-Range) definiert, aus dem der Server anfragende Clients versorgt. Diese „verliehene“ IP-Adresse ist für eine bestimmte Zeit gültig (Lease-Time), meldet sich der Client nicht mehr im Netzwerk wird sie wieder frei und an den nächsten anfragenden Client vergeben. Das eignet sich sehr gut in Netzwerken mit ständig wechselnden Computern.

Damit der Client einen DHCP-Server nutzen kann, muss sich dieser im selben Netzwerksegment befinden, da DHCP Broadcasts (siehe unten) verwendet und Router keine Broadcasts weiterleiten. Befindet sich der DHCP-Server in einem anderen Netzwerksegment, so muss ein so genannter DHCP-Relay-Agent installiert werden, der die DHCP-Anfragen an den eigentlichen Server weitergibt.

*Broadcast: Ein Rundruf bzw. Broadcast in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden.

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