nmap – offene Türen?

Nmap (Download für Windows und Linux) ist ein Werkzeug zum Scannen und Auswerten von Hosts in einem Computernetzwerk und fällt somit in die Kategorie der Portscanner. Der Name steht für Network Mapper.

Die einfachste Ausgabe erzeugt nmap mit nur einem Parameter, nämlich mit einer IP-Adresse oder einem Hostnamen:

root:~ # nmap www.ynip.de

Starting Nmap 5.00 ( http://nmap.org ) at 2010-09-09 08:24 CEST
Warning: Hostname www.ynip.de resolves to 3 IPs. Using 81.88.40.53.
Interesting ports on proxy3.kontent.com (81.88.40.53):
Not shown: 997 filtered ports
PORT    STATE SERVICE
21/tcp  open  ftp
80/tcp  open  http
443/tcp open  https

Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 5.75 seconds

Das Ergebnis zeigt, das der Server hinter www.ynip.de drei offene Ports(*) bereitstellt: Port 21 (FTP-Server), Port 80 (Webserver) und Port 443 (Webserver verschlüsselt).

Nmap eignet sich um ‚mal schnell‘ zu schauen ob ein Rechner einen bestimmten Dienst bereitstellt oder zum Testen der Firewall. Mit nmap sollte allerdings vorsichtig umgegangen werden, denn es eignet sich auch um Schwachstellen in Systemen aufzuspüren. Deshalb scannt nur Rechner in eurem eigenen Netzwerk. Manche Administratoren werten Scans mit nmap als Angriff auf ihre Infrastruktur und ergreifen evtl. Gegenmaßnahmen.

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