net share – ich habe was zu bieten!

Der Kommandozeilen-Befehl net share erstellt auf dem lokalen Rechner Freigaben, löscht Freigaben oder zeigt die lokal freigegebenen Ordner an. Das ganze geht natürlich unter Windows auch per GUI, aber wenn ich den Befehl Remote benutzen möchte (psexec – Warum hingehen) dann muss es die Kommandozeile sein.

Im folgenden Beispiel gebe ich den Ordnet c:\test für den Benutzer cwa im Vollzugriff frei:

>net share test=c:\test /GRANT:cwa,FULL
test wurde erfolgreich freigegeben.

Schauen wir uns an ob es geklappt hat:

>net share
Name         Ressource                       Beschreibung
-------------------------------------------------------------
C$           C:\                             Standardfreigabe
D$           D:\                             Standardfreigabe
E$           E:\                             Standardfreigabe
IPC$                                         Remote-IPC
Z$           Z:\                             Standardfreigabe
ADMIN$       C:\Windows                      Remoteverwaltung
test         c:\test
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

Sieht gut aus. Jetzt werfen wir mal einen Blick auf die Freigabe unter Windows:

Freigabe

Auch dort sieht es gut aus. Der Benutzer cwa hat Vollzugriff.

Jetzt löschen wir die Freigabe wieder:

>net share test /DELETE
test wurde erfolgreich gelöscht.

Mal schauen:

>net share
Name         Ressource                       Beschreibung
-------------------------------------------------------------
C$           C:\                             Standardfreigabe
D$           D:\                             Standardfreigabe
E$           E:\                             Standardfreigabe
IPC$                                         Remote-IPC
Z$           Z:\                             Standardfreigabe
ADMIN$       C:\Windows                      Remoteverwaltung
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

Und weg isse 😉

netstat – wer ist verbunden?

Netstat ist ein Kommandozeilenprogramm, das Protokollstatistiken und aktuelle Rechnernetzverbindungen anzeigt.

Man kann mit diesem Tool herausfinden ob Verbindungen zu anderen IP-Adressen außerhalb des eigenen Netzwerkes geöffnet sind. Das ist sehr hilfreich um festzustellen ob z.B. ein Trojaner gerade eifrig Daten oder E-Mails an unbekannte Rechner im Internet versendet. „netstat – wer ist verbunden?“ weiterlesen

ipconfig – wer bin ich?

Der Befehl ipconfig (unter Linux ifconfig) gibt Details über die aktuelle Netzwerkkonfiguration aus. Diese Informationen findet man sonst unter Windows nur in verschiedenen Masken. ipconfig ist der Befehl der Wahl wenn im DHCP-Modus (IP-Adresse wird automatisch zugeordnet) die aktuelle IP-Adresse ausgelesen werden soll. Bei Netzwerkproblemen ist das eigentlich der erste Befehl den ich absetze. „ipconfig – wer bin ich?“ weiterlesen

ping – bist Du da?

Einer der ersten Tests die man durchführen sollte um die Netzwerkfunktion zu überprüfen ist der Test mit dem Kommandozeilen-Befehl „ping“. „ping“ ist unter Windows und Linux gleichermaßen verfügbar. Man benutzt den Ping-Befehl um die Netzwerk-Kommunikation zweier Rechner zu überprüfen. Rechner 1 sendet an Rechner 2 ein „ping“ und erhält – bei funktionierender Kommunikation – ein „pong“ zurück. „ping – bist Du da?“ weiterlesen